Frostigen Zeiten zum Trotz

Es ist ja wirklich unglaublich. Vor Ostern noch frühsommerlich warm und ein paar Tage später Schneefall und -5°. So wie beinahe ganz Österreich hat auch uns der Frost in den letzten Tagen voll erwischt.

Gewarnt von den Wettervorhersagen (denen im April eigentlich nicht sehr zu trauen ist), habe auch ich Vlies um die empfindlichen Pflanzen gehüllt.

Bei den meisten, noch nicht blühenden, Pflanzen dürfte es geholfen haben. So haben die Rosen außer ein paar hängenden Trieben keinen Schaden abbekommen. Auch die Birne hatte ihre Blüten noch im Knospenstadium – mal schauen ob sie am Baum bleiben.

Nur die Kiwi hat schwer gelitten und ihre Frühlingsfreude teuer bezahlt.

Und ob’s die Kirschen heuer überstanden haben steht noch in den Sternen. Die Blüten waren etwa zur Hälfte voll aufgeblüht. Die andere Hälfte noch im Knospenstadium. Adieu Kirschenkompott? Hoffentlich nicht…

Nichtsdestotrotz wurde bisher der Folientunnel aus dem Winterschlaf geweckt und aufgeräumt bzw. der Boden gelockert.

Eine Menge an Stauden für einen ganzjährigen Blütensegen wurde gesetzt, die Kräuterböschung von Wildkräutern befreit und der Bohnenacker vorbereitet.

Denn ca. Mitte Mai ist es dann soweit und die kälteempfindlichen Gemüsesorten dürfen an ihren Platz. Meine Lieblinge: Paprika, Tomaten, Bohnen, Melanzane, Zucchini, Chili,… mmmmh!

Damit die Pflanzen nicht allzu groß werden, säe ich Zucchini, Gurken und Kürbisse erst relativ spät, also Ende April. Denn überständige Pflanzen wachsen nicht gut an. Auch Bohnen ziehe ich frühestens Anfang Mai vor – die wachsen ohnehin recht schnell.

Übrigens: nicht mehr lange und der Rhabarber landet mit Minze im Einkochtopf. Rhabarber-Minze-Sirup. Welch ein himmlischer Genuss! 😉

Es gibt also bereits viel zu tun und ich freu mich drauf!

Ihre Eva Haselgruber-Muchwitsch