Ein wunderbar gedeckter Tisch

Letztes Wochende war’s wieder soweit: in Haslach fand, nach zweijähriger Pause, wieder der äußerst beliebte und von tausenden Menschen besuchte Webermarkt in Haslach an der Mühl statt.

Dabei zeigte sich Haslach wieder von seiner schönsten Seite: der historische Markt mit verwinkelten Gassen und Innenhöfen, die professionelle Organisation der Veranstaltung, hochwertige, ausgesuchte Aussteller mit Textilien in allen erdenklichen Ausprägungen und eine engagierte Bevölkerung.

Wir waren das erste Mal aktiv dabei und gestalteten im modern renovierten Markthaus des Architekten Josef Schütz (Architekturbüro Arkade) einen gedeckten Tisch – gemeinsam mit der Keramikerin Christine Mittermayr von textpoterie (www.textpoterie.at).

Neben den feinen, handgemachten Tellern und Schüsseln gab es für die zahlreichen Besucher Prosecco und Kracherl mit unseren pressmayr-Sirupen. Die rund 20 verschiedenen Sorten wurden eifrig verkostet – und auch gekauft.

Danke an alle neuen und treuen Kunden für euer Vertrauen!

Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf den Webermarkt 2018!

Eva Haselgruber-Muchwitsch

Kräuterduft bis ins Schlafzimmer…

Das ist momentan das Motto im Hause Haselgruber. Jeden Tag riecht’s nach anderen Kräutern oder Früchten – vom Keller bis zum Schlafzimmer…

Die heurige Ernte ist, bis auf den Totalausfall der Kirschen, zufriedenstellend. Vor allem die mediterranen Kräuter haben die trockenen und heißen Wochen bisher geliebt. Dementsprechend groß ist auch der Stapel an Dosen mit Kräutersalzen wie “Thymian-Orangen-Salz”, “Italienische Kräuter” oder “Liebstöckel-Salz”.

Einen Star habe ich für mich persönlich heuer gewählt: die Rosen. Jeden Tag einige Liter intensiv duftende rosa Blütenblätter, und das von nur 10 jungen Rosensträuchern und über Wochen hinweg. Ich wusste schon gar nicht mehr, wo ich sie trocknen sollte. Ich liebe ihn einfach, diesen Rosenduft im ganzen Haus!

Die Rosenblüten landeten im Wodka für einen Rosenlikör, als Sirup in der Flasche, vermahlen mit Zucker bzw. Salz und rosa Pfeffer in der Dose und am Trockengerät.

Einige neue Kreationen sind heuer wieder entstanden – ich kann das Experimentieren einfach nicht lassen. U.a. sammle ich Kräuter für einen köstlichen Pressmayr-Haustee mit Rosenblüten, Minze und anderen Zutaten, die geerntet werden wollen.

Übrigens: kennen Sie das Australische Zitronenkraut? Die Gärtnerei Rühlemann’s hatte sie im Programm und nun wächst sie in einem Topf im Innenhof. Sie hat große, dicke, behaarte Blätter und duftet UMWERFEND intensiv nach Zitronen.

Eine Eigenheit macht den Umgang mit ihr interessant: ihre Blätter trocknen nicht. Naja, zumindest nicht in den letzten 2 Wochen. Nur fein geschnitten und im Dörrex trocknen sie ein wenig, die ganzen Blätter bleiben jedoch wochenlang frisch. So habe ich sie kurzerhand gemeinsam mit anderen Zitronenkräutern mit Salz gemixt. Herausgekommen ist ein Gewürzsalz, welches sich – zitronigerweise – gewaschen hat. So intensiv, herrlich.

Einen schönen Sommer wünscht

Eva Haselgruber-Muchwitsch

Endlich geht’s wieder los!

Die vorgezogenen Jungpflanzen sind alle in der Erde, die Luft riecht nach Frühsommer und – die Lust aufs Ernten, Einkochen und Experimentieren steigt von Tag zu Tag.

Eigentlich ist es für mich persönlich gar kein Nachteil, dass hier im Mühlviertel die Natur etwas langsamer ist. So ca. 2 Wochen sind wir im Vergleich zu niedriger gelegenen Regionen “hinten”. In Linz blüht schon der Holunder – bei uns steht gerade einmal der Flieder in Hochblüte.

Das verschafft mir jedoch noch etwas Zeit zum Durchschnaufen und Vorbereiten. Und zum Planen von neuen Kreationen!

Dennoch sind bisher schon einige Köstlichkeiten in Glas und Dose gelandet: der herrlich gelb blühende Löwenzahn ergab gemeinsam mit Ingwer und Orangen einen honigartig-süßen Löwenzahn-Sirup; Maiwipferl würzen ein duftiges Wald-Salz und der Rhabarber-Minze-Sirup leuchtet in kitschig-rosaroten Tönen im Regal.

Was ich sonst noch anbieten kann – als kleinen Frühlingsgruß aus der Küche:

Flieder-Sirup
Flieder-Zucker
Rhabarber-Erdbeer-Sirup
Thymian-Orangen-Salz
Oregano-Tomaten-Salz

Dies alles, und in nächster Zeit noch mehr frisch produziertes, wird demnächst in unserem Webshop zu finden und zu bestellen sein.

Viel Freude und einen schönen Frühsommer wünscht

Eva Haselgruber-Muchwitsch

Frostigen Zeiten zum Trotz

Es ist ja wirklich unglaublich. Vor Ostern noch frühsommerlich warm und ein paar Tage später Schneefall und -5°. So wie beinahe ganz Österreich hat auch uns der Frost in den letzten Tagen voll erwischt.

Gewarnt von den Wettervorhersagen (denen im April eigentlich nicht sehr zu trauen ist), habe auch ich Vlies um die empfindlichen Pflanzen gehüllt.

Bei den meisten, noch nicht blühenden, Pflanzen dürfte es geholfen haben. So haben die Rosen außer ein paar hängenden Trieben keinen Schaden abbekommen. Auch die Birne hatte ihre Blüten noch im Knospenstadium – mal schauen ob sie am Baum bleiben.

Nur die Kiwi hat schwer gelitten und ihre Frühlingsfreude teuer bezahlt.

Und ob’s die Kirschen heuer überstanden haben steht noch in den Sternen. Die Blüten waren etwa zur Hälfte voll aufgeblüht. Die andere Hälfte noch im Knospenstadium. Adieu Kirschenkompott? Hoffentlich nicht…

Nichtsdestotrotz wurde bisher der Folientunnel aus dem Winterschlaf geweckt und aufgeräumt bzw. der Boden gelockert.

Eine Menge an Stauden für einen ganzjährigen Blütensegen wurde gesetzt, die Kräuterböschung von Wildkräutern befreit und der Bohnenacker vorbereitet.

Denn ca. Mitte Mai ist es dann soweit und die kälteempfindlichen Gemüsesorten dürfen an ihren Platz. Meine Lieblinge: Paprika, Tomaten, Bohnen, Melanzane, Zucchini, Chili,… mmmmh!

Damit die Pflanzen nicht allzu groß werden, säe ich Zucchini, Gurken und Kürbisse erst relativ spät, also Ende April. Denn überständige Pflanzen wachsen nicht gut an. Auch Bohnen ziehe ich frühestens Anfang Mai vor – die wachsen ohnehin recht schnell.

Übrigens: nicht mehr lange und der Rhabarber landet mit Minze im Einkochtopf. Rhabarber-Minze-Sirup. Welch ein himmlischer Genuss! 😉

Es gibt also bereits viel zu tun und ich freu mich drauf!

Ihre Eva Haselgruber-Muchwitsch

Alle Jahre wieder … das Gartenjahr beginnt

Schön langsam gewinnt die Sonne wieder an Kraft und die Schneedecke bekommt Löcher.

Man glaubt’s ja kaum, aber Mitte Februar machen ausgerechnet die Pflanzen den Anfang im Gartenjahr, die am meisten Wärme benötigen:

Chili- und Melanzane-Samen genießen bereits die Wärme im beheizbaren Mini-Gewächshaus am sonnigen Fensterbrett. Je mehr Wärme, desto besser.

Bohnen-Freuden

Ich habe die langen Winterabende genutzt und die Saatgutgläser vom Vorjahr sortiert, in kleine Säckchen abgefüllt und mit Etiketten versehen.

Die Kinder – und auch wir Großen… – hatten Spaß mit dem Sortieren der vielen, vielen bunten Bohnen, die uns der Garten im Vorjahr geschenkt hat. Und wenn Papa dabei eine Geschichte vorliest, macht’s umso mehr Freude!

Von jeder Sorte habe ich nur eine Stange bepflanzt, da der extra angelegte Bohnenacker sonst aus allen Nähten geplatzt wäre.

Da die Bohnen ohnehin mindestens 3-4 Jahre keimfähig bleiben, werde ich in Zukunft aber jede Sorte nur alle 3 Jahre vermehren. So kann ich meine Sortenvielfalt noch erhöhen ohne jedes Jahr mehr als 40 Bohnenstangen in die Erde rammen zu müssen (ist sehr mühsam…).

ENDLICH: alle Bohnen-, Tomaten- und Chilisorten, die ich heuer zum Verkauf anbieten kann, sind nun im Online-Shop verfügbar.

Und auch die versprochenen Anbau- und Verarbeitungstipps aus unserem eigenen Erfahrungsschatz folgen in den nächsten Tagen!

Viel Spaß beim Stöbern, Bestellen und Säen wünscht

 

Eva Haselgruber-Muchwitsch

 

Mit neuem Schwung ins neue Jahr

So liebe ich den Winter: Pulverschnee bis zu den Wadln, blauer Himmel und gleißendes Sonnenlicht. Endlich hat uns der Winter auch hier im Norden Österreichs besucht.

Das Mühlviertel – einst als rauhe Klimazone berüchtigt hat es schon einiges an Unwirtlichkeit eingebüßt. Noch in meiner Kindheit war klar: Mühlviertel = Schneeloch. Doch allein in den letzten 15 Jahren war – klimawandelbedingt? – Schnee teilweise Mangelware, nur die Kälte bis zu minus 15-20 °C hielt uns regelmäßig die Treue.

Nach erholsamen und ruhigen Zeiten rund um die Feiertage heißt es nun: Ideen fürs kommende Gartenjahr sammeln, Pläne schmieden, aufräumen, Ordnung schaffen.

Und vor allem ist es nun an der Zeit, die Samen der rund 40 verschiedenen Bohnen-, Tomaten- und Chilisorten zu sortieren, archivieren und in kleine Sackerl zu verpacken. Denn ab ca. Februar ist unser Sortiment an hofeigenem Raritäten-Saatgut hier auf der Homepage erhältlich.

Viel Spaß beim Planen, Stöbern und Bestellen wünscht

Eva Haselgruber-Muchwitsch

Auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken?

Jedes Jahr das Gleiche: heuer werden wir uns schon Monate im Voraus die passenden Weihnachtsgeschenke für unsere Lieben besorgen. Stress ist ja das Letzte, was wir im Advent wollen.

Tja, und alle Jahre wieder das selbe Resultat: die letzten Wochen vor Weihnachten werden so ganz und gar nicht still und Geschenke haben wir auch noch keine.

Das kommt Ihnen bekannt vor? Keine Sorge, uns geht’s genau so…

Nur, was schenkt man Menschen, die eh schon alles haben? Stehen nicht in unseren Häusern Unmengen an Gegenständen herum, die uns Tante, Onkel, Mama, Papa, Geschwister, Chefs, Freunde und Kinder einmal geschenkt haben?

Über ein Weihnachtsgeschenk von PRESSMAYR, mit Liebe handgemacht, freut sich garantiert jeder Beschenkte. Es erfreut das Auge, steht nicht lange herum bis es genossen wird und schmeckt nach mehr. Also, schnell in unseren Shop geklickt und die passenden Präsente bestellt!

Einen Cola-Sirup fürs Patenkind, ein Rosenblütenzucker für die beste Freundin, die Chilisauce für des Sohnes Lieblingslehrer, eine Apfelstrudelmarmelade für die Tante Mitzi, für Onkel Franz einen Holundersirup und für die Gäste am Weihnachtstag einen Steirischen Wermut als Aperitiv.

Ab 40 Euro im Warenkorb entfallen übrigens die Portokosten!

Schönen Advent wünscht

Ihre Familie Haselgruber

 

Der Advent naht…

Auf folgenden Märkten in unserer Umgebung können Sie uns in der Adventszeit persönlich antreffen:

Sonntag, 20. November 2016: Adventmarkt in St. Oswald bei Haslach

Im urigen Pfarrstadel wird vom Verein Oswald Aktiv mit viel Engagement ein stimmungsvoller, adventlicher und schön geschmückter Markt veranstaltet.

Handwerkliches, kulinarische Köstlichkeiten und Speis und Trank wird ebenso geboten wie Bläsermusik der St. Oswalder Jungmusiker.

Samstag 10. – Sonntag 11. Dezember 2016: Weihnachtsmarkt in Haslach an der Mühl

Im festlich geschmückten TUK-Saal trifft man auf ein großes Angebot an Geschenkideen für jeden Geschmack. Vor dem Saal ist für urige Verpflegung gesorgt.

Wir freuen uns aber auch auf Ihren Besuch bei uns in Schwackerreith – gegen Voranmeldung. Oder Sie suchen sich Ihre Geschenke  in unserem Webshop in aller Ruhe aus. Bei Keksen, Tee und Kerzenlicht.

Viel Freude dabei wünscht

Ihre Familie Haselgruber

 

 

Mmmmhhh! Wie sie duften….

…die herrlichen Quitten!

Jedes Jahr so gegen Ende Oktober kommt sie, die wunderbare Zeit. Die quietschgelben Punkte im Quittenbaum scheinen zu rufen: “Vergiss uns ja nicht – auch wenn’s schon bald Winter wird! Lass uns aber noch ein paar Tage Sonnenschein zum Reifen!”. Gut, wenn’s sein muss. Ein paar Sonnentage noch und dann ab ins Körbchen.

Wenn sie dann zum Nachreifen in der Garage stehen und mir jedes Mal dieser UNBESCHREIBLICHE Duft entgegen strömt, muss ich einfach an einer dieser spröden Schönheiten schnuppern.

Spröde sind sie zugegebenermaßen schon, die Quitten. Denn bevor aus dem Dampfentsafter der typisch duftende, dickflüssige Sirup quillt, wollen sie erst noch von ihrem Flaum befreit, mit einem großen Messer klein gehackt und laaaange gedämpft werden.

Dann nur noch den Zucker dazu und fertig ist der Hochgenuss. Wenn ich ihn nicht buchstäblich wegsperren würde, wäre er ratzeputz von den Kinder ausgetrunken. Und für den Webshop bliebe nicht viel übrig…

Aber keine Sorge – schon leuchten die frisch abgefüllten und etikettierten Flaschen mit Quittensirup und Quittenpunsch rosarot im Regal.

Hier nun mein Tipp zum Verarbeiten von Quitten: sollten die Quitten noch ein wenig grün sein, reifen sie bei Raumtemperatur nach. Ich wasche anschließend den Flaum ab und hacke sie mit einem Küchenmesser in kleine Stücke. Dann lasse ich sie im Dampfentsafter einige Stunden köcheln.

Natürlich können die Früchte auch zu Kompott oder in Verbindung mit Äpfeln zu Mus verarbeitet werden. Einfach schälen, entkernen und verkochen. Wen die etwas “griesige” Konsistenz stört, der passiert das Mus einfach durch ein Sieb oder die Flotte Lotte.

Frohes Genießen wünscht

Eva Haselgruber-Muchwitsch

Herzlich willkommen!

Jetzt ist es endlich soweit – unsere neu gestaltete Website ist online. Hier erfahren Sie Näheres über unsere Produkte, die dahinterstehenden Menschen, unseren Hof, usw. usf.

Zusätzlich möchten wir Ihnen regelmäßig kleine Einblicke in unseren Garten- und Veredelungsalltag geben. So können Sie sehen, welche Sorgfalt und Liebe hinter den Produkten steckt. Und auch welche Mühe…

Schmökern Sie einfach durch und kosten Sie den einen oder anderen kulinarischen Schatz aus unserem Webshop.

Viel Spaß dabei wünscht

Ihre Familie Haselgruber

vlg. Pressmayr