Nach einem überaus trockenen und ungewöhnlich heißen Spätfrühling sind jetzt endlich alle Pflanzen in der Erde.
Das dauert bei uns immer einige Wochen, da es sich in Summe so um die tausend Pflänzchen handelt, die wir entweder selbst gezogen oder zugekauft haben und die nun im Folientunnel, im Innenhof, am kleinen Bohnenacker oder am großen Acker hinterm Haus wachsen und gedeihen. Aufgrund der Hitze mussten sie bis gestern (endlich Regen!) täglich gegossen werden.
Nun heißt es „nur“ noch: jäten, düngen, jäten, …
Dank unserer neuen Doppel-Radhacke von Terrateck geht das aber neuerdings ziemlich flott vonstatten!
In unserer Küche fängt nun auch die Verarbeitungssaison wieder an: der Holunder steht in Vollblüte (blüht bei uns heuer extrem spät), wird zu Sirup verarbeitet oder getrocknet, die Maiwipferln ebenso, und aus zig Kilogramm Rhabarber entsteht Sirup, Chutney und Marmelade.
Eines fehlt bis dato in unserem Naturgarten leider noch: Wasserstellen. Da der Terrassengarten keine Senken und natürlichen feuchte Stellen aufweist, muss nachgeholfen werden. Insgesamt plane ich drei unterschiedlich große Wasserstellen: eine kleine Sumpfstelle, einen eingegrabenen Maurertrog als Miniteich mit anschließendem Sumpfbeet sowie einen kleinen Folienteich in der Nähe des Kompostplatzes. Alles unkompliziert und naturnahe.
Ich freue mich schon darauf – nur nicht auf die Grabearbeit, die natürlich wieder mir übrigbleibt (selbst ist die Frau 😉
Unser Naturgarten sowie der Betrieb können übrigens im Rahmen von Gruppenführungen sowie für Einzelpersonen an fixen Terminen besichtigt werden (siehe Termine auf der Homepage).
Beste Grüße aus dem lebendigen Pressmayr-Naturgarten!
Eva Haselgruber-Muchwitsch


