Natur im Garten-Plakette

Nun ist es „amtlich“: unser Garten verdient die Bezeichnung „Naturgarten“!

Letzten Freitag erhielten wir vom Land Oberösterreich die „Natur im Garten“-Plakette als Auszeichnung für besonders naturnahe und nützlingsfreundliche Gärten.

Kriterien dafür sind z.B. der Verzicht auf künstliche Düngung und Pestizide, Kompostierung, heimische Sträucher, Trockensteinmauern, Gemüsegarten, Beeren, usw. usf.

Und dass die Wildnisecken und unbearbeiteten Randzonen hierbei speziell gewürdigt werden, freut mich besonders.

Je weiter weg vom Haus, desto wilder darf es bei uns sein. In den Augen mancher Zeitgenossen „ungepflegt“, in den Augen von ganzheitlich denkenden Menschen „schön nützlich“!

 

Die Aromen des Frühsommers…

Derzeit ist das ganze Haus erfüllt von schwerem Rosenduft. Jeden Tag ernte ich die gerade offenen Blüten unserer Damaszenerrosen, und das für Wochen. Auch unsere Kinder sind vom himmlischen Duft begeistert.

Kürzlich haben sie schon auf dem Weg vom Bus nach Hause von weitem gerochen, dass ich gerade am Marmeladekochen war: Erdbeer-Rosenblüten Marmelade mit Zitrone und Vanille. Ehrlich. Die beste, die ich jemals gekocht habe…

Auch ein paar andere neue Sorten werden in den nächsten Tagen im Online-Shop erhältlich sein:

  • Kirsche-Amaretto Marmelade
  • Kirsche-Lavendel Marmelade
  • Kirschen Chutney

(ja, unser Kirschbaum trägt heuer wie wild – seit Jahren überhaupt einmal)

  • Lavendel-Zitronen Salz

Viel Spaß beim Stöbern und Genießen wünscht

Eva Haselgruber- Muchwitsch

Neue Bohnen- und Tomatensorten!

Nachdem nun die letztjährige Ernte sortiert, abgefüllt und etikettiert ist, habe ich unser Sortiment an Bohnen- und Tomatensorten durch einige interessante Sorten erweitert.

Z.B. die Stangenbohnensorten:

  • Andrea
  • Blaue von Bernarda
  • Kaiser Friedrich
  • Kroatische Breiteste von allen
  • Rassacher Kipfler
    usw.

Oder die neuen Tomatensorten:

  • Ampeltomate Rosa
  • Bianca Cherry
  • Black Plum
  • Reisetomate (Tipp!)
    usw.

Viel Spaß beim Aussuchen und Säen wünscht

Eva Haselgruber-Muchwitsch

 

Der nächste Frühling kommt bestimmt…

Auch wenn uns der Winter mit einer angekündigten Kältewelle Ende Februar noch länger im Griff zu haben scheint, so finden doch im warmen Stübchen bereits die ersten Vorbereitungen für ein neues Gartenjahr statt.

Chilisamen quellen im warmen Saatkistchen vor sich hin. Tomatensamen alter und ausgefallener Sorten finden ihren Weg ins Tütchen und Bohnensaatgut in wunderbarer Farb- und Formenvielfalt wird sortiert und abgefüllt.

Einige neue Sorten sind letztes Jahr wieder dazugekommen. Bei dieser Vielfalt kann einen wirklich die Sammelleidenschaft packen. Auch für nächstes Jahr habe ich von einer Bekannten aus Graz wieder neues, regionales Saatgut bekommen, welches 2018 im „Hohen Norden“ auf seine Gartentauglichkeit geprüft werden wird!

Alle neuen Sorten sind ab dieser Woche im Webshop zu finden.

Viel Spaß beim Planen und Träumen vom Frühjahr!

Eva

Durchatmen – neue Ideen entwickeln

Unter diesem Motto stehen nun die kommenden Tage und Wochen.

Nachdem wir uns während der Weihnachtsferien vollkommen auf die Familie, auf Spiel, Erholung und viel Dolce Vita konzentriert haben, tauchen nun bereits wieder neue Ideen fürs kommende Jahr auf.

So konnte ich es einfach nicht lassen und probierte ein paar neue – sehr ungewöhnliche – Rezepte aus. Was dabei herausgekommen ist, wird erst verraten, nachdem es mit Sicherheit gut gelungen ist und von den Haselgruber-Männern „freigegeben“ wurde…;-)

Weiters arbeiten wir an der Professionalisierung und Effizienzsteigerung in den Arbeitsabläufen. Schließlich soll auch in Zukunft, bei der weiterhin zu erwartenden Steigerung der Nachfrage nach unseren Delikatessen, das Familienleben nicht zu kurz kommen!

Mit dieser Aussicht auf ein spannendes und genussvolles Pressmayr-Jahr 2018  bedanken wir uns herzlichst für Ihr Vertrauen und freuen uns schon auf weitere Begegnungen mit unseren Kunden!

Eva Haselgruber-Muchwitsch

Von wegen „stillste Zeit“ im Jahr…

Nach einem intensiven und arbeitsreichen Sommer schickt nun der Winter seine Boten voraus.

Der Garten durfte sich bereits in die Winterpause begeben, wogegen wir selbst uns in der hektischsten Phase des Jahres befinden…

 

Insgesamt werden wir 6 Tage auf 3 verschiedenen Weihnachtsmärkten vertreten sein. Also, bitte notieren:

 

  1. Sonntag, 26. November 2017, Pfarrstadl St. Oswald bei Haslach
  2. Freitag 8. bis Sonntag 10. Dezember 2017, Schloss Weinberg, Kefermarkt, jeweils 9-18 Uhr
  3. Samstag 16. und Sonntag 17. Dezember 2017, TUK Haslach an der Mühl

 

Bis dahin wollen noch etliche Flaschen, Gläser, Sackerl, Dosen usw. etikettiert, Standln geplant und Geschenkpakete geschnürt werden.

Alles in allem eine schöne, aber emsige Zeit.

Einen schönen Advent wünscht

Familie Haselgruber

Ein wunderbar gedeckter Tisch

Letztes Wochende war’s wieder soweit: in Haslach fand, nach zweijähriger Pause, wieder der äußerst beliebte und von tausenden Menschen besuchte Webermarkt in Haslach an der Mühl statt.

Dabei zeigte sich Haslach wieder von seiner schönsten Seite: der historische Markt mit verwinkelten Gassen und Innenhöfen, die professionelle Organisation der Veranstaltung, hochwertige, ausgesuchte Aussteller mit Textilien in allen erdenklichen Ausprägungen und eine engagierte Bevölkerung.

Wir waren das erste Mal aktiv dabei und gestalteten im modern renovierten Markthaus des Architekten Josef Schütz (Architekturbüro Arkade) einen gedeckten Tisch – gemeinsam mit der Keramikerin Christine Mittermayr von textpoterie (www.textpoterie.at).

Neben den feinen, handgemachten Tellern und Schüsseln gab es für die zahlreichen Besucher Prosecco und Kracherl mit unseren pressmayr-Sirupen. Die rund 20 verschiedenen Sorten wurden eifrig verkostet – und auch gekauft.

Danke an alle neuen und treuen Kunden für euer Vertrauen!

Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf den Webermarkt 2018!

Eva Haselgruber-Muchwitsch

Kräuterduft bis ins Schlafzimmer…

Das ist momentan das Motto im Hause Haselgruber. Jeden Tag riecht’s nach anderen Kräutern oder Früchten – vom Keller bis zum Schlafzimmer…

Die heurige Ernte ist, bis auf den Totalausfall der Kirschen, zufriedenstellend. Vor allem die mediterranen Kräuter haben die trockenen und heißen Wochen bisher geliebt. Dementsprechend groß ist auch der Stapel an Dosen mit Kräutersalzen wie „Thymian-Orangen-Salz“, „Italienische Kräuter“ oder „Liebstöckel-Salz“.

Einen Star habe ich für mich persönlich heuer gewählt: die Rosen. Jeden Tag einige Liter intensiv duftende rosa Blütenblätter, und das von nur 10 jungen Rosensträuchern und über Wochen hinweg. Ich wusste schon gar nicht mehr, wo ich sie trocknen sollte. Ich liebe ihn einfach, diesen Rosenduft im ganzen Haus!

Die Rosenblüten landeten im Wodka für einen Rosenlikör, als Sirup in der Flasche, vermahlen mit Zucker bzw. Salz und rosa Pfeffer in der Dose und am Trockengerät.

Einige neue Kreationen sind heuer wieder entstanden – ich kann das Experimentieren einfach nicht lassen. U.a. sammle ich Kräuter für einen köstlichen Pressmayr-Haustee mit Rosenblüten, Minze und anderen Zutaten, die geerntet werden wollen.

Übrigens: kennen Sie das Australische Zitronenkraut? Die Gärtnerei Rühlemann’s hatte sie im Programm und nun wächst sie in einem Topf im Innenhof. Sie hat große, dicke, behaarte Blätter und duftet UMWERFEND intensiv nach Zitronen.

Eine Eigenheit macht den Umgang mit ihr interessant: ihre Blätter trocknen nicht. Naja, zumindest nicht in den letzten 2 Wochen. Nur fein geschnitten und im Dörrex trocknen sie ein wenig, die ganzen Blätter bleiben jedoch wochenlang frisch. So habe ich sie kurzerhand gemeinsam mit anderen Zitronenkräutern mit Salz gemixt. Herausgekommen ist ein Gewürzsalz, welches sich – zitronigerweise – gewaschen hat. So intensiv, herrlich.

Einen schönen Sommer wünscht

Eva Haselgruber-Muchwitsch

Endlich geht’s wieder los!

Die vorgezogenen Jungpflanzen sind alle in der Erde, die Luft riecht nach Frühsommer und – die Lust aufs Ernten, Einkochen und Experimentieren steigt von Tag zu Tag.

Eigentlich ist es für mich persönlich gar kein Nachteil, dass hier im Mühlviertel die Natur etwas langsamer ist. So ca. 2 Wochen sind wir im Vergleich zu niedriger gelegenen Regionen „hinten“. In Linz blüht schon der Holunder – bei uns steht gerade einmal der Flieder in Hochblüte.

Das verschafft mir jedoch noch etwas Zeit zum Durchschnaufen und Vorbereiten. Und zum Planen von neuen Kreationen!

Dennoch sind bisher schon einige Köstlichkeiten in Glas und Dose gelandet: der herrlich gelb blühende Löwenzahn ergab gemeinsam mit Ingwer und Orangen einen honigartig-süßen Löwenzahn-Sirup; Maiwipferl würzen ein duftiges Wald-Salz und der Rhabarber-Minze-Sirup leuchtet in kitschig-rosaroten Tönen im Regal.

Was ich sonst noch anbieten kann – als kleinen Frühlingsgruß aus der Küche:

Flieder-Sirup
Flieder-Zucker
Rhabarber-Erdbeer-Sirup
Thymian-Orangen-Salz
Oregano-Tomaten-Salz

Dies alles, und in nächster Zeit noch mehr frisch produziertes, wird demnächst in unserem Webshop zu finden und zu bestellen sein.

Viel Freude und einen schönen Frühsommer wünscht

Eva Haselgruber-Muchwitsch

Frostigen Zeiten zum Trotz

Es ist ja wirklich unglaublich. Vor Ostern noch frühsommerlich warm und ein paar Tage später Schneefall und -5°. So wie beinahe ganz Österreich hat auch uns der Frost in den letzten Tagen voll erwischt.

Gewarnt von den Wettervorhersagen (denen im April eigentlich nicht sehr zu trauen ist), habe auch ich Vlies um die empfindlichen Pflanzen gehüllt.

Bei den meisten, noch nicht blühenden, Pflanzen dürfte es geholfen haben. So haben die Rosen außer ein paar hängenden Trieben keinen Schaden abbekommen. Auch die Birne hatte ihre Blüten noch im Knospenstadium – mal schauen ob sie am Baum bleiben.

Nur die Kiwi hat schwer gelitten und ihre Frühlingsfreude teuer bezahlt.

Und ob’s die Kirschen heuer überstanden haben steht noch in den Sternen. Die Blüten waren etwa zur Hälfte voll aufgeblüht. Die andere Hälfte noch im Knospenstadium. Adieu Kirschenkompott? Hoffentlich nicht…

Nichtsdestotrotz wurde bisher der Folientunnel aus dem Winterschlaf geweckt und aufgeräumt bzw. der Boden gelockert.

Eine Menge an Stauden für einen ganzjährigen Blütensegen wurde gesetzt, die Kräuterböschung von Wildkräutern befreit und der Bohnenacker vorbereitet.

Denn ca. Mitte Mai ist es dann soweit und die kälteempfindlichen Gemüsesorten dürfen an ihren Platz. Meine Lieblinge: Paprika, Tomaten, Bohnen, Melanzane, Zucchini, Chili,… mmmmh!

Damit die Pflanzen nicht allzu groß werden, säe ich Zucchini, Gurken und Kürbisse erst relativ spät, also Ende April. Denn überständige Pflanzen wachsen nicht gut an. Auch Bohnen ziehe ich frühestens Anfang Mai vor – die wachsen ohnehin recht schnell.

Übrigens: nicht mehr lange und der Rhabarber landet mit Minze im Einkochtopf. Rhabarber-Minze-Sirup. Welch ein himmlischer Genuss! 😉

Es gibt also bereits viel zu tun und ich freu mich drauf!

Ihre Eva Haselgruber-Muchwitsch